Begriffsklärung

 

     Was man unter Corporate Identity versteht.

 

'Corporate Identity' ist die strategisch geplante und operativ eingesetzte Selbstdarstellung und Verhaltensweise eines Unternehmens nach innen und außen auf Basis einer festgelegten Unternehmensphilosophie, einer langfristigen Unternehmenszielsetzung und eines definierten (Soll-) Images – mit dem Willen, alle Handlungsinstrumente des Unternehmens in einheitlichem Rahmen nach innen und außen zur Darstellung zu bringen.“ (1)

Anders gesagt ::

Alles, was eine Firma unternimmt damit Andere, z.B.Kunden, ein von der Firma bestimmtes, festgeleges Image -

das sprichwörtliche 'Bild', von eben dieser Firma bekommen.

CI umfasst nicht nur offensichtliche Dinge wie - Geschäftspapiere, Print-und Medienwerbung, CI-Bekleidung, Website, Logos …

…dazu gehören ebenfalls so subtile Dinge wie Raumbeduftung, Musik und auch die Verhaltensweisen, die man seinen Mitarbeitern antrainiert.

Ziel von CI ist das Kultivieren eines selbst-bestimmten Images.

Mit der Firmenbekleidung bewegen wir uns im visuellen Bereich von Corporate Identity, dem sogenannten 'Corporate Design'.

CI-bekleidung ist hierbei das wahrscheinlich wirkungsvollste Mittel um Kompetenz und Eigenart darzustellen. Es lässt sich einfach und direkt erfassen, die Bestandteile sind leicht aufeinander abzustimmen und es führt zu einem hohem Wieder-erkennungswert. Ein einheitliches Erscheinungsbild positioniert ein Unternehmen eindeutig am Markt und grenzt gegen Wettbewerber ab.

 

 

    Was ist eigentlich Firmenbekleidung ?

 

Als Antwort kommt oft "…ach, das sind Polos mit Logos drauf…, Arbeits-/Berufsbekleidung, Blaumann, Uniformen…" oder Ahnliches. Das gehört zwar Alles irgendwie dazu, stellt allerdings bestenfalls Teilaspekte des komplexen Bereiches dar. Firmenbekleidung muss nicht mal nach Arbeit aussehen. Ein Beispiel : wer würde bei den chicen Kostümen und Anzügen

einer Bank von Arbeitskleidungs sprechen wollen; nicht mal Logos sind aufgebracht.

Warum? - weil Firmenbekleidung/ Corporate-Bekleidung ein fein abgestimmtes, einheitliches Gesamterscheinungsbild ist und nicht einfach etwas, was man zum Arbeiten anzieht, auf dem der Name der Firma steht.


Angestrebt wird dabei eine höchstmögliche Übereinstimmung von CI (Selbstbild) und Image (Fremdbild).

Sehen Sie so aus wie Sie sind ? traditionell, seriös, hi-tec-orientiert, innovativ, unkonventionell, wie ein kompetenter Spezialist in Ihrem Fachbereich?

 

CI

Selbstbild

wie man sich selbst als Unternehmen sieht (oder gesehen werden möchte)

eigene Werte

Philosophie

Eigenart

Kompetenzen

 

 

 

gezielte Übereinstimung durch

strategische Imagebildung

 

Image

Fremdbild

wie man von anderen wahrgenommen wird

Eindruck,den man macht

Erscheinungsbild

Wirkung

Kompetenzeinstufung

 

"Den Mitarbeiter hierbei aktiv und bewusst mit einzubeziehen, ein „Wir-Bewusstsein“ zu schaffen und die Beziehung zwischen Mitarbeiter und Unternehmen zu personalisieren, kann zur Integration in Handlungsbereichen führen, die der formalen Organisation so nicht zugänglich sind." (2)


Mitarbeiter sind der wichtigste Faktor in der Imagebildung.

Sie sind die Image-Träger,- sie tragen das Image des Unternehmens beim Kunden vor.

 

Ein Mitarbeiter, der sich mit seiner Firma identifiziert ist der ideale Repräsentant. Wird die Firmenbekleidung als Auszeichnung empfunden, die das Mitglied einer Gemeinschaft ausweist, trägt der Firmenzugehörige genau diese positive Ausstrahlung nach außen. Durch die Investition in eine Ausstattung, in der sich Menschen respektiert und wohl fühlen, bekommt man die überzeugendste und authentischste Werbung für ein Unternehmen, die mögich ist - und das dauerhaft.

CI-Bekleidung zielt auf das Kultivieren eines Images ab.

 

CI-Bekleidung zeigt die Wertschätzung, die dem eigenen Unternehmen entgegen gebracht wird. Wenn das Unternehmen das selbst nicht macht, warum sollten das dann andere tun?

 

Stellen Sie sich vor die Mitarbeiter einer Firma wären ein Stamm von Indianern. Es sind die besten Jäger weit und breit, die sich mit einem Stamm treffen, die Felle kaufen wollen, einem Kundenstamm. Ebenfalls anwesend ist ein anderer Indianerstamm, von dem noch niemand etwas gehört hat. Diese sind über und über mit Federn, Jagdtrophäen und Bärenfellen geschmückt :

sie tragen also das Image des erfolgreichen Jägers vor; sie machen den bekannten besseren, ersten Eindruck. Mit wem kommen die Kunden wohl ins Geschäft? Es geht also darum die Kompetenzen , die man hat nach außen vorzutragen.


Entscheidend für den Grad der eher positiven oder negativen Bewertung eines Unternehmens sind nicht einzelne Faktoren, sondern die Interaktion einer Vielzahl von Eindrücken, die zu einem ganzheitlichen Bild, einer emotionalen Wirkung, zusammengefasst werden. Auf diesem Wissen basiert ein ganzheitliches Corporate Identity Konzept.
 

Vgl.`Corporate Identity´ Birkigt/Stadler/Funck (2002) (1) S.18 (2) S.41

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